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Kabbnomnd 2019

http://www.vsan.de/index.php/glossary/35-kappenabend:

"Früher, als die Fastnacht noch Bodenhaftung hatte und die Reichs-, Renten- oder D-Mark dem Menschen nicht so üppig aus der Tasche quoll, vom Euro war noch keine Rede, von Währungsreformen schon, als Holzmasken kein „must“ waren und alles noch eine Nummer kleiner ging, in jenen fernen Zeiten wovon der Archivar raunt, da gab es die segensreiche Einrichtung des Kappenabends: Die Leute im Stadtquartier trafen sich in der Beiz, in der sie sich immer und gerne trafen, wo sonst, dort im Nebenzimmer, und „machten Fasnacht“. Man tanzte zur vom Wirt organisierten Musik, diese war in der Regel schlecht, aber tanzen konnte eh keiner, trank sein Viertele oder Bier, kein Edelkracherl, höchstens Sprudel, aß eine Kleinigkeit, die nicht der nouvelle cuisine asiatisch-südamerikanischen Einflusses angehörte und war ganz einfach lustig. Echt. Für dieses Privileg hatte man als Eintrittsgeld 50 Reichs-, Renten- oder D-Pfennige zu begleichen und bekam dafür ein Papphütchen, das man sich artig aufsetzte. Auch man gehörte jetzt dazu. Nu, man kennt das ja. Diese einfache und spontane Wilde Fastnacht ist leider etwas außer Mode gekommen. Schade eigentlich, denn sie hat wirklich gelebt. Ganz einfach so."

Nur gut, dass es sich unser Stammtisch auf die Fahne geschrieben hat, dort, wo möglich, altes Brauchtum zu erhalten. Und so trafen wir uns traditionsgemäß beim Februarstammtisch zum "Kabbnomnd".
Auch unseren Traditionen entsprechend wurde "Schrott gewichtelt", wurden Faschingsorden verliehen, Büttenreden gehalten und allerlei Deftiges, zum Fasching passend, vorgelesen. Und wenn die Zeit gekommen ist, dann wandern die Kappen von Kopf zu Kopf, um sich dort in  neuer und anderer Pracht zu präsentieren.


Sie haben sich getraut....

... Elisabeth und Reiner sind den Bund fürs Leben eingegangen. Getraut durch Stammtischbruder, Bügermeister und Standsbeamten Roland verließen beide das Rathaus durch ein Spalier von Stammtischschwestern und -brüder.
Ehrensache, dass Reiner seine Fähigkeiten im Anstechen eines Fasses "a fränkisch" beweisen musste, bevor sich die Hochzeitgesellschaft auf große Fahrt durch Frankens Lande begab.

Wir wünschen euch für euren gemeinsamen Lebensweg alles Liebe und Gute.