Aktivitäten 2019 - fraenkischer-stammtisch.de

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Zehntes Sommerfest...

... des Fränkischen Stammtisches Stadtsteinach.
Viel neues ließen sich die Stammtischler einfallen, um die zahlreichen Gäste bestens zu unterhalten. Aber auch Bewährtes durfte nicht fehlen:

* Unser hervorragender und nie aus der Ruhe zu bringender Barkeeper Markus kreierte einen Cocktail "fränkische Trilogie".
* Die 200 Lose unserer Tombola waren in wenigen Minuten vergriffen. Schließlich wollte jeder Besucher eine von 10 modernen Handtaschen, eines von drei 5-Liter-Fässla "a fränkisch", eine von fünf Fahrten für zwei Personen zum Bayerischen Landtag mit anschießendem Besuch des Oktoberfestes oder zwei Rundflüge über Stadtsteinach gewinnen. Und das bei einem Lospreis von nur einem Euro!
* Unsere flotten Bedienungen Sabrina und Susi sorgten dafür, dass niemand vor einem leeren Glas sitzen musste.
* "Red Balloon", das sind Heinz und Guido, sorgte wie schon in den letzten drei Jahren für Bombenstimmung. Unverhofft gesellte sich Tanja zu den beiden Musikern und stimmte bei drei Songs gekonnt mit ein.
* Und egal ob beim Einschank oder an der Kasse, an der Gläserspülmaschine oder am Kühlschrank, jeder Stammtischler machte einen hervorragenden Job, um die zahlreichen Gäste bestens zu bewirten.
Fazit: Wer nicht kam, hat viel verpasst!

 

 

 


Stammtischausflug 2019

Erst am Tage unseres Ausfluges packten Iris und Roland Wolfrum die "Wundertüte" auf und teilten uns Stammtischlern mit, wohin die Reise geht. Diese Tradition, dass nur den von Jahr zu Jahr wechselnden Organisatoren unseres Trips das Ziel bekannt ist, hat sich bestens bewährt und wird auch künftig weiter gepflegt werden.
Unser erster Stopp verbunden mit fränkischer Brotzeit und Frühschoppen war bei Schloss Seehof in Memmelsdorf.
Als sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt hatten, ging es weiter nach Volkach. An eine überaus interessante Stadtführung, die uns sehr viel über die fränkische Weinmetropole Volkach verriet, schloss sich das Mittagessen an.
Entlang des Steigerwaldes fuhren wir nach Ebrach, wo genügend Zeit eingeplant war, um das dortige Schloss und die imposante Schlosskirche zu besichtigen. Wer einen Biergartenbesuch bevorzugte, fand hierzu vielfach Gelegenheit.
Letzte Station und Ende unseres Ausfluges war dann in Würgau im Biergarten "Hartmann".
Fränkisches, an Zufriedenheit überschäumendes Fazit der Fahrt: Hodd gebassd!

 


Nun weht sie wieder....

... unsere Frankenfahne vor dem Rathaus.
Dem fränkischen Stammtisch bleibt es alljährlich vorbehalten, vor Ostern die Fahne zu hissen und am Wochenende nach Kirchweih wieder einzuholen.
Nur hin und wieder, wenn die Stadt bei kirchlichen und politischen Anlässen oder der Fahnenanordnung durch übergeordnete Instanzen gehorchend neben unserer Stadtfahne den Platz für eine andere Fahne benötigt, muss unsere Frankenfahne - jedoch stets nur kurzfristig - weichen.


Kabbnomnd 2019

http://www.vsan.de/index.php/glossary/35-kappenabend:

"Früher, als die Fastnacht noch Bodenhaftung hatte und die Reichs-, Renten- oder D-Mark dem Menschen nicht so üppig aus der Tasche quoll, vom Euro war noch keine Rede, von Währungsreformen schon, als Holzmasken kein „must“ waren und alles noch eine Nummer kleiner ging, in jenen fernen Zeiten wovon der Archivar raunt, da gab es die segensreiche Einrichtung des Kappenabends: Die Leute im Stadtquartier trafen sich in der Beiz, in der sie sich immer und gerne trafen, wo sonst, dort im Nebenzimmer, und „machten Fasnacht“. Man tanzte zur vom Wirt organisierten Musik, diese war in der Regel schlecht, aber tanzen konnte eh keiner, trank sein Viertele oder Bier, kein Edelkracherl, höchstens Sprudel, aß eine Kleinigkeit, die nicht der nouvelle cuisine asiatisch-südamerikanischen Einflusses angehörte und war ganz einfach lustig. Echt. Für dieses Privileg hatte man als Eintrittsgeld 50 Reichs-, Renten- oder D-Pfennige zu begleichen und bekam dafür ein Papphütchen, das man sich artig aufsetzte. Auch man gehörte jetzt dazu. Nu, man kennt das ja. Diese einfache und spontane Wilde Fastnacht ist leider etwas außer Mode gekommen. Schade eigentlich, denn sie hat wirklich gelebt. Ganz einfach so."

Nur gut, dass es sich unser Stammtisch auf die Fahne geschrieben hat, dort, wo möglich, altes Brauchtum zu erhalten. Und so trafen wir uns traditionsgemäß beim Februarstammtisch zum "Kabbnomnd".
Auch unseren Traditionen entsprechend wurde "Schrott gewichtelt", wurden Faschingsorden verliehen, Büttenreden gehalten und allerlei Deftiges, zum Fasching passend, vorgelesen. Und wenn die Zeit gekommen ist, dann wandern die Kappen von Kopf zu Kopf, um sich dort in  neuer und anderer Pracht zu präsentieren.


Sie haben sich getraut....

... Elisabeth und Reiner sind den Bund fürs Leben eingegangen. Getraut durch Stammtischbruder, Bügermeister und Standsbeamten Roland verließen beide das Rathaus durch ein Spalier von Stammtischschwestern und -brüder.
Ehrensache, dass Reiner seine Fähigkeiten im Anstechen eines Fasses "a fränkisch" beweisen musste, bevor sich die Hochzeitgesellschaft auf große Fahrt durch Frankens Lande begab.

Wir wünschen euch für euren gemeinsamen Lebensweg alles Liebe und Gute.